1951 Am 2. Januar in Rostock geboren.

1965-1966 Lehre als Schiffbauer und Elektroschweißer im VEB Schiffswerft Neptun in Rostock.

1967-1968 Arbeit als Elektroschweißer im VEB Schiffswerft Neptun in Rostock.

1968-1970 Arbeit als Elektroschweißer im VEB Baumechanik Nord in Rostock.

1970-1972 Dienst als Wehrpflichtiger in der Nationalen Volksarmee,

während dieser Zeit Beginn der künstlerischen Tätigkeit.

1972-1973 Arbeit als Schlosser im VEB Baumechanik Nord in Rostock.

1973-1981 Arbeit als Fensterputzer im VEB Dienstleistungskombinat in Rostock.

1978 Im September Arbeitsunfall, im Krankenhaus Begegnung mit Stefan Eisermann,

der ebenfalls autodidaktisch künstlerisch tätig ist und ihn auf die Technik der Radierung hinweist.

1979 Erste Auseinandersetzung mit Art brut.

1981 Begegnung mit Eisermanns Schwester, Irene Dietrich, die in Potsdam als Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitet.

Ende des Jahres Übersiedlung nach Potsdam zu Irene Dietrich.

1982-1988 Arbeit als Hallenwart in der Kommunalen Berufsschule 2 in Potsdam.

1986 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR.

1987 Teilnahme am Pleinair in Groß Zicker auf Rügen.

1988 Ab März freiberuflich als Maler und Grafiker in Potsdam tätig.

1990 Atelierbesetzung in einer ehemaligen Stasi-Villa, Arbeiten auf aus geschredderten Stasi-Akten geschöpftem Papier, erste Plastiken aus diesem Material.

1991 Aufenthalt in Düsseldorf im Rahmen eines Künstleraustauschs, Auseinandersetzung mit dem Werk von Joseph Beuys.

Im April Krankschreibung, später Rentenempfänger.

1994 Beginn der intensiven plastischen Arbeit.

1997 Gestaltung einer Säule in der Kirchsteig Apotheke in Potsdam.

2000 Am 5. Dezember Uraufführung des gemeinsam mit Thomas Kumlehn gestalteten Hörspiels „Sonnenfinsternis“

nach Motiven des gleichnamigen Romans von Arthur Koestler im Planetarium im Neuen Garten in Potsdam.

2001 Am 28. April zweite Aufführung des Hörspiels „Sonnenfinsternis“ im Rahmen des Festivals „Vom Hörensagen“

im Projekttheater Dresden.

Heirat mit Irene Dietrich.

2007 Nutzung eines Gemäldes für das Etikett der „Rheinsberger Preußenquelle“

2009 Irene Dietrich erleidet eine Gehirnblutung und wird schließlich in einer eigenen Wohnung mit Intensivpflege untergebracht. Harry Mohr besucht und begleitet sie bis zu seinem Tod.

2010 Bei einem Atelierbrand werden zahlreiche Werke zerstört.

2014 Gründung eines „Salons“ in Potsdam, gemeinsam mit Brigitte Faber-Schmidt und Sybille Junge.

Am 2. November in Potsdam gestorben.

Personalausstellungen

u.a.:

1987 Leipzig, G.-W.-Leibniz-Klub des Kulturbundes

Potsdam, Klub der Filmschaffenden

Stendal, Theater der Altmark

Dresden, Neue Dresdener Galerie

1990 Potsdam, Claudius-Club

Berlin, Clubgalerie Otto Nagel

Berlin, Galerie Unter den Linden

1991 Warnemünde, Galerie am Meer

1993 Potsdam, Sperl Galerie

1994 Potsdam, Pomonatempel auf dem Pfingstberg

1995 Potsdam, Sperl Galerie

1996 Brieselang, Märkischer Künstlerhof

Wittenberge, Kulturhaus

1997 Warnemünde, Galerie Möller

2000 Potsdam, Ticket-Galerie, mit Jana Franke

2006 Potsdam, Café Labendig

2007 Warnemünde, Galerie Möller, mit Dörte Dietrich

2008 Potsdam, Pavillon auf der Freundschaftsinsel, mit Manfred Feddersen (Potsdamer Kunstverein)

2015 Potsdam, Kunstraum, Schiffbauergasse (Potsdamer Kunstverein)


Ausstellungsbeteiligungen

u.a.:

1988 Potsdam „Werkstatt 1“

Cottbus, Staatliche Kunstsammlungen „Malerbücher und Buchobjekte“

1989 Potsdam „Kunstausstellung des Bezirkes Potsdam“

1990 Gerlingen, Galerie Ingrid Kleinebrahm „Grafik aus Potsdam“

1991 Cottbus, Staatliche Kunstsammlungen „Neue Konturen“

Schloß Oberhausen, Städtische Galerie „Transfer. Künstleraustausch“

Frankfurt/Oder, Galerie Junge Kunst „Archaisches Raunen“

1992 Rostock, Kunsthalle „Transfer. Künstleraustausch“

Schwerin, Staatliches Museum „Arbeiten auf Papier von B bis Z“

1992/93 Museum Abtei Liesborn / Potsdam, Brandenburgischer Verband Bildender Künstler / Neapel und Palermo, Goethe-Institute

„Kunst aus Li Po Na Pa“

2001 Bonn, Künstlerforum „Punktuell – Linear“

2014 Potsdam, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte „Expressiv. konstruktiv, phantastisch“ (Potsdamer Kunstverein)

Biographie Harry Mohr